Zu den Wanderbildern   

  

20 Jahre Wanderabteilung beim MTV, Einladung zur Deisterwanderung.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Wanderabteilung lädt der MTV Engelbostel-Schulenburg zu einer Deisterwanderung ein. Alle, auch Nichtmitglieder, sind herzlich zu dieser besonderen Wanderung eingeladen. Los geht es am 15. Okt. 2015 um 13:04 Uhr ab Elbinger Str. ( Bushaltestelle ) in Engelbostel. Die Tour führt von Holtensen noch Bennigsen und wird etwa ca. 10 - 12 Km. betragen. Die Rückkehr ist für ca. 19:00 Uhr geplant. Eine Einkehr ist in Bennigsen vorgesehen. Anmeldung bitte bis zum 12.10. tel. bei H. Kleinholz 0511/784765 oder bei L.Zboron 0511/741800.

Die Entstehung der Abteilung Wandern begann in den Jahren 1995 / 96. Vorher gab es bereits jährliche Volkswanderungen, die durch den Sportkameraden Harry Hänjes organisiert wurden. Die Leitung der neu gegründeten Wanderabteilung übernahm Helmut Kleinholz. Alle Touren wurden im Wesentlichen von ihm und mit Hilfe von Günter Holscher und L. Zboron vorbereitet, organisiert und durchgeführt. Heute liegt die Abteilungsleitung in den Händen von Lothar Zboron.

Viele Wegstrecken sind in all den Jahren zurückgelegt worden. In der näheren Umgebung gibt es kaum einen Ort oder Weg, der nicht erwandert wurde. Es kam auch vor, dass die Wanderer mitten im Wald einen fertig gedeckten Tisch mit deftigen Käse und Wurstspeisen vorfanden, den Günter Holscher vorher dorthin transportiert und aufgebaut hatte. Auch vor Fernwanderwegen, wie den Hexenstieg im Harz oder den Roswithaweg durch das Weser- und Leinebergland scheute man sich nicht. Auch die Harzwanderung im Winter für die ganze Familie gehört zum jährlichen Programm.

Und wer das Fahrrad bevorzugt, für den gibt es seit 2002 zusätzlich die wöchentlichen Abendradtouren, Tages und auch Mehrtagestouren.

Bildtext
Archivbild:
Ein fertig gedeckter Tisch im Wald, vorbereitet von Günter Holscher ( hinten stehend ).

       
 
       
 
    

Harzfahrt für die ganze Familie 2014

 In der Hoffnung im Harz Schnee vorzufinden bestiegen 37 Personen, davon 8 Jugendliche und Kinder, den bestellten Bus. Einige Kinder waren auch mit Schlitten bestückt.  Pünktlich um 8:00 Uhr wurde bei schönem Wetter an der Apotheke in Engelbostel (wie immer) gestartet. Die Fahrt verlief ohne jegliche Zwischenfälle. Zwischen Bad Harzburg und Torfhaus wurde der erste Schnee gesichtet. Je Höhe wir kamen umso mehr wurde es. Die Wanderer (14 Personen) stiegen dieses Mal in Oderbrück aus. Der Rest fuhr weiter bis zum Zielort Braunlage. Die jungen Familien mit Kindern und Schlitten haben sich Richtung Wurmberg orientiert, denn da war die einzige Rodel-möglichkeit. Für die Anderen hatte unser Wanderfreund Wolfgang Weber eine kleine Route in und um Braunlage einschl. eines Besuchs im Ski-museum ausgearbeitet. Die Wanderer sind von Oderbrück entlang des nicht zugefrorenen Oderteiches bis zur Staumauer gelaufen. Nach überqueren der B 242 gingen wir dann im Odertal weiter bis zur Waldgaststätte Rinderstall. Hier haben wir eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt. Gut gestärkt wanderten wir dann auf der Ausweichroute des Hexenstiegs weiter nach Braunlage zum wartenden Bus auf dem Groß-parkplatz. Alle Teilnehmer kehrten mit zufriedenen Gesichtern zurück. Jeder hat den Tag auf seine Art verbracht und war nicht enttäuscht. Wie vorab vereinbart konnten wir dann um 16:30 Uhr starten und Richtung heimatliche Gefilde fahren.     

   
 

Roswithaweg von Nienstedt nach Bantorf

Am 08.10. pünktlich um 7:48 Uhr ging es in Engelbostel los. Mit Bus und Bahn kamen wir zu unserem Ausgangspunkt nach Nienstedt. Dieses Mal ließen es sich 20 Wanderbegeisterte nicht nehmen, den herbstlichen Deister zu erkunden. Auf dem Söltjerweg Richtung Wallmannhütte legten wir an der Gedenkstätte der „vergessenen Kinder“ eine Schweigeminute ein. In den Jahren 1943 bis 1951 bestand bei Nienstedt ein Ausweich-krankenhaus der hannoverschen „Kinderheilanstalt“ in der Ellernstraße. Unter den extremen Bedingungen dieser Zeit überlebten viele der eingewiesenen Kinder den Aufenthalt nicht. Unter den Toten waren auch ausländische Kinder, vermutlich von polnischen Zwangs-arbeiterinnen. Ziemlich betroffen liefen wir weiter. Kurz danach trafen wir eine Pilzsammlerin, mit einem riesigen Korb voller Steinpilze, die uns alle in Erstaunen versetzte, da wir solch große Exemplare noch nicht gesehen hatten. Auf die Frage nach der Fundstelle lächelte sie nur. Von diesem Moment an mussten wir einige Wanderer ermahnen, doch mehr auf den Weg zu achten und die Augen nicht nur auf den Waldboden zu richten um auch Pilze zu finden. Die erste Rast wurde dann an der Wallmannhütte eingelegt. Hier trafen wir auf die Wandergruppe, die bereits mit uns im Bus von Egestorf nach Nienstedt unterwegs war, aber einen anderen Weg eingeschlagen hatte. Weiter ging es dann auf dem eigentlichen Ziel, dem Roswithaweg (Wallmannweg, Schulzeweg, Schraubeweg –benannt nach Lauenauer Forstbeamten-, vorbei an der Steilen Schleuse) zur Kreuzbuche. Hier wurde wieder eine Trinkpause eingelegt. Mit Getränken und Süßigkeiten im Bauch, Sonne von oben und buntes Herbstlaub vor Augen erreichten wir dann die Teufelsbrücke, wo natürlich eine ausgiebige Mittagspause eingelegt wurde. Frisch gestärkt ging es dann auf dem Heisterburgweg (der Roswithaweg biegt hier nach Rodenberg ab) zur Bantorfer Höhe. Eine herrliche herbstliche Fernsicht rundete diesen schönen Tag ab. Von Bantorf brachten uns Bahn und Bus nach einer Wanderung von ca. 15 KM wieder nach Engelbostel, welches wir gegen 17:30Uhr dann erreichten. Wir danken unseren Wanderfreunden Helmut Kleinholz und Wolfgang Weber für diesen schönen Tag.

 
 

Radtour Wedemark

Am 27.07. kamen trotz der Sommerhitze (etwa 30°) 8 ganz hart gesottene Radler zum Sportplatzgelände um die angesetzte Radtour in die Wedemark zu starten. Wir verließen pünktlich um 10:00 Uhr unsere Gefilde über Krummer Kamp, Armslohweg und Bayernstr. um zur Kernstadt zu gelangen. Bhf. Lgh.-Mitte wurde links liegen gelassen, dann durch den Eichenpark zur Grenzheide. Hinter Hainhaus am Schafsteg (Wietzebrücke) wurde erst einmal eine Rast eingelegt. Nach der Bissendorfer und Wennebosteler Wietzesiedlung ging es dann kreuz und quer durch Feld, Wald und Flur. Am Fuhrberger Forst hatten wir eine tunnelartige Unterquerung (alte Viehtrift) der A 7, um auf dem Heudamm, am Friedhof Gailhof vorbei über den Hessenweg die Ortschaft Meitze zu erreichen. Von hier aus war es dann nicht mehr weit, um unser Ziel, die Gastwirtschft „Witwe Bolte“ zu erreichen. Da wir uns tel. angemeldet hatten, hat uns der Wirt unter schattenspendenden Bäumen die Tische hergerichtet (die Öffnungszeit ist erst ab 17:00 Uhr). Nach einer ausgiebigen Rast bei wohlschmeckendem Essen traten wir dann den Rückweg an. Über den Brelinger Berg, vorbei am regenerierten Kiesteich ging es dann nach Brelingen, Ohlenbostel, Resse, durch den Kananoher Forst nach Engelbostel. Kurz vor Beginn des schon seit längerer Zeit drohenden Gewitters kamen wir nach ca. 55 KM trocken und wohlbehalten hier an.
Wir möchten unserem Wanderfreund Helmut Kleinholz für diese Tour und den schönen Tag mit einem dreifachen „Gut Sport“ danken.

   
 

Radtour nach Hohnhorst

Am 15. Juni hieß es wieder einmal: Drahtesel für eine Tagestour anschirren. 16 Vereinsmitglieder und 2 Gäste fanden sich am Sportplatzgelände ein. Los ging es dann um 10:00Uhr. Der Weg führte uns über Berenbostel, Meyenfeld, und Horst erst einmal nach Schloß Ricklingen. Weiter ging es dann nach Luthe und Wunstorf in das Waldstück bei Bokeloh. Beim Anblick der Abraumhalde des hiesigen Kalibergwerkes machten wir erst einmal eine Pause. Frisch gestärkt und auf einem Wald-Zickzack-Kurs erreichten wir dann den Mittellandkanal. Nachdem wir diese gekreuzt hatten ging es auf diesem weiter bis Haste-Scheller. Von hier aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ziel, das Bauerncafé Bruns Nr. 2. Hier ange-kommen wurde erst einmal eine ausgiebige Rast bei Kaffee und Kuchen eingelegt.Der Rückweg führte uns dann bis zum Kanal und auf dem Uferweg zurück nach Engelbostel. Allerdings mussten wir 2 Mal bei dem aufziehenden dunklen Gewölk und den anschließenden kräftigen Regenschauern Schutz suchen. Doch unserer fröhlichen Stimmung tat dieses keinen Abbruch. Nach ca. 70 KM erreichten wir dann gegen 17:00 Uhr wohlbehalten unsere heimatlichen Gefilde. Wir danken unserem Wanderfreund Wolfgang Weber, der diese Radtour ausgearbeitet hat, recht herzlich für diesen schönen Tag.

 

Wanderung im Deister zum Feggendorfer Stolln
Am 05. Mai diesen Jahres hat sich die Wanderabteilung zu einer Frühlingswanderung im Deister aufgemacht. Mit der Bahn fuhren wir bis nach Wininghausen.Von hier aus ging es vorbei an der Walhalla auf dem Wanderweg Lange Bahn stetig bergan. Eine ausgiebige Erholungspause wurde an der Kreuz-buche eingelegt. Wir hatten auch reichlich Zeit, da die Führung im Feggen-dorfer Stolln erst um 11:00 Uhr beginnen sollte. 1831 war die erste Auffahrung des Stollns. 1947 wurde nach 116 Jahren die Förderung von Steinkohle eingestellt. Nach 60 jährigem Stillstand haben sich ehrenamt-liche Bergleute gefunden, die diese Grube für Besucher zugänglich machen. Bei einer zweistündigen Führung konnten wir uns von den bis jetzt geleisteten Arbeiten überzeugen. Alle waren begeistert und haben fest-gestellt, daß die Arbeit im Bergwerk kein Zuckerschlecken ist. Noch ganz bewegt von dem soeben Gesehenen traten wir unseren Rückweg an. Bei der Kreuzbuche angekommen schlugen wir den Weg entlang am Bullerbach zu unserem nächsten Ziel, nämlich das Naturfreundehaus Barsinghausen, ein. Eine durch Kaffee und Kuchen versüßte längere Pause haben wir hier eingelegt. Frisch gestärkt ging es dann durch die Fußgängerzone (es war verkaufsoffenen Sonntag und dadurch viel los) zurück zum Bahnhof. Die öffentlichen Verkehrsmittel brachten uns dann wohlbehalten in unsere heimatlichen Gefilde zurück. Wir danken unserem Wanderfreund Rainer Voss für diese Tour und den schönen Tag.

 

Klosterwanderweg von Eckertal über Ilsenburg nach Drübeck

In der ersten Dekade April haben sich 19 Gleichgesinnte gefunden, die mit Bus und Bahn im Vorharz ein weiteres Stück des Klosterwanderweges zurücklegen wollten.Start war in Eckertal. Entlang der Ecker führte uns der frühere Grenzweg bei reichlich Schnee und teilweise sehr glatten Passagen zum Jungborn um hier eine gemütliche Rast einzulegen. Dieses Gebiet ist ein Freiluftgelände, das sehr gehegt und gepflegt wird.Unverdrossen und frohen Mutes pilgerten wir weiter Richtung Ilsenburg. Hier war unser Ziel das Benediktinerkloster St. Peter und Paul. Unser Wanderfreund Helmut Kleinholz hatte hier eine geführte Besichtigung organisiert. Das Kloster und die Klosterkirche wurde von 1078 – 1087 erbaut. Der noch in Teilen erhaltene seltene Gipsestrichfußboden mit Bodenzeich-nungen aus dem 12. Jahrhundert hat uns doch fassiniert. Weiter ging es dann nach Drübeck zum Benediktiner-Nonnenkloster St. Vitus. Die gesamte Klosteranlage beeindruckt durch ihre historische Architektur. Auch die 200 jährige Sommerlinde soll nicht unerwähnt bleiben.In einem der vier Gartenhäuschen (früheres Gärtnerhaus) ist zum Klostercafé umgebaut. Bei Kaffee und Kuchen haben wir die Wartezeit auf den Bus verkürzt, der uns wieder zum Bahnhof bringen sollte.

       
 

Harzfahrt für die ganze Familie

Am 17.02. sind dem Aufruf „Harzfahrt für die ganze Familie“ 49 Personen gefolgt. Es war am Treffpunkt Krummer Kamp noch nicht klar ob Schnee- oder Wanderschuh benötigt werden. Auch einige Schlitten wurden zum Bus mitgebracht. Um 8:00 Uhr ging es bei reichlich Nebel los. Doch je näher wir dem Harz kamen umso mehr lichtete sich der Himmel. Ab Bad Harzburg sahen wir den ersten Schnee. Die Wanderer, 22 an der Zahl, sind dieses Mal nicht in Torfhaus ausgestiegen, sondern bis zum Oderteich mitgefahren und von dort aus gestartet. Die restlichen 27 Mitreisenden sind bis zum Parkplatz am Fuße des Wurmbergs durchgefahren. Vom Oderteich ging es bei reichlich Schnee im Gänsemarsch im Odertal am gleich-namigen Bach entlang zu unserer Mittagsrast im „St. Andreasberger Rinderstall“. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann frisch gestärkt auf die letzte Etappe, vorbei am Morgenstern und dem Jugendheim zu unserem Ziel. In der Zwischenzeit hat sich unser Wanderfreund Wolfgang Weber derer angenom-men um Braunlage und Umgebung zu erkunden. Es wurde doch eine Wanderung von ca. 8 KM daraus. Dafür nochmals ein Dankeschön an Wolfgang. Auch die jungen Leute mit ihren Kindern waren voll ausgelastet beim Schlitten fahren. Pünktlich um 17:00 Uhr konnten wir, ohne jegliche Blessuren oder Verletzungen, die Heimreise antreten, die um 19:00 Uhr in unserem Heimatort Engelbostel endete. Auch bei unserem Busfahrer, Roland Bolldorf, der uns gut und sicher chauffierte möchten wir uns auf diesem Weg bedanken. 

   
 

Roswithaweg – Coppenbrügge - Springe

Bei verhältnismäßig schönem Wetter gelangten wir nach mehrmaligem Umsteigen mit Bus und Bahn am Bahnhof von Coppenbrügge an. Nach der Ortsdurchquerung führte uns der Weg über Salzburg an den Rand des Nesselberges. Während der hier eingelegten Trinkpause konnten wir die Laubfärbung am gegenüberliegenden Bergrücken des Ith bestaunen. Herrlicher, immer wieder mit starken Buchen, Douglasien und Eichen sowie weiteren Waldwiesen durchsetzter Mischwald erfreute uns auf dem weiteren Weg zum Saupark. Hier überraschte uns das frühere Gründungsmitglied der Wanderabteilung Günter Holscher mit einem reichlich gedeckten Mittagstisch in einer Schutzhütte. Nochmals vielen Dank für die gelungene und perfekte Überraschung. Frisch gestärkt nahmen wir denn das letzte Wegstück nach Springe in Angriff. Nach einer kurzen Wartezeit brachten uns dann die öffentlichen Verkehrsmittel wieder zurück nach Engelbostel. Es war wieder eine von Helmut Kleinholz gut durchdachte Wanderung. Vielen Dank dafür.

Wanderung durch die Klostertannen (Eilvese – Mariensee)

Unter dem Motto „Natur aktiv erleben“ waren wir am 16. September unterwegs. Diese Tour regten die Alfred-Töpfer-Akademie für Naturschutz, der Landessport-bund und NDR 1 Niedersachsen gemeinsam an. Unsere Wanderung führte durch die „Marienseer Klostertannen“. Entgegen dieser Benennung handelt es sich heute aber um einen artenreichen Mischwald. Unterwegs passierten wir einige alte Douglasien. Dieser Nadelbaum, auch Douglasfichte genannt, stammt von der Westküste Nordamerikas. Der Samen wurde um 1825 von David Douglas –botanischer Sammler der „Königlichen Gartenbaugesellschaft zu London“- nach Europa gebracht. Die ersten Bäumchen in Deutschland wurden damals in einer Baumschule in Flottbeck –heute ein Stadtteil Hamburgs- gezogen. In Mariensee empfing uns die Äbtissin Frau B. Görcke zur Führung durch das um 1200 gegründete Kloster sowie den Kräutergarten. Im Kloster lebten Nonnen nach den Regeln der Zisterzienser. Nach der Reformation leben hier seit 1543 die Angehörigen des evangelischen Konvents. Sie arbeiten im geistlichen, kulturellen und sozialen Bereich. Das von den Landfrauen sonntags betriebene Klostercafe´ ist in stilvoller Räumlichkeit untergebracht, und wir nutzten es bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen zur Entspannung. Nachdem das benachbarte, dem dort 1748 geborenen Dichter Ludwig Hölty gewidmete Denkmal besucht war, ging es auf einem verschwiegenen, später streckenweise kaum erkennbaren Pfad wieder zur Bahnstation Eilvese. Von hier brachten uns Bahn und Bus nach Engelbostel zurück. Die Tour fand unter der Federführung von Wolfgang Weber statt, und wir danken ihm, deren Vorbereitung verfolgt zu haben.

 
 

Tagesradtour nach Barsinghausen

Alle guten Dinge sind 3. Bei sehr schönem Wetter sind wir am Samstag, dem 18.08. zu neunt am Sportplatzgelände des MTV Engelbostel-Schulenburg zu unserer letzten Radtour für 2012 gestartet. Pünktlich um 09:30 Uhr ging es los. Der Weg führte uns erst durch den Mecklenheider Forst an den Mittellandkanal. In Höhe Stöcken wartete bereits unsere 10. Mitfahrerin Giesela Westphal auf uns. Bei Dedensen verließen wir das Gewässer um nun durch Feld und Flur unserem Ziel Barsinghausen zuzustreben. Die Orte Ostermunzel, Barrigsen sowie Nordgolternwurden nur gestreift bzw. kurz durchfahren. In Barsinghausen empfing uns ein großes Polizeiaufgebot. Es galt aber nicht uns sondern es war für eine Großdemonstration hier aufgefahren. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast haben wir dann gegen 14:00 Uhr unsere Rückreise angetreten. Hier in Barsinghausen mußten wir allerdings längere Zeit an der Hauptstraße entlang fahren. Ab Kirchdorf konnten wir dann wieder Feld- und Wirtschaftswege nutzen. Die Orte Leveste und Ditterke haben wir ziemlich schnell hinter uns gelassen um das Waldgebiet der Familie von Alten-Dunau zu durchqueren. Jetzt lagen nur noch Kirchwehren und Almhorst sowie das Große Holz vor uns, um in Seelze bei einer Eisdiele die letzte Pause einzulegen. Nach dieser Erfrischung ging es dann am Kanal zurück in die heimatlichen Gefilde. Um 17:30 Uhr und nach 68 KM sind wir dann wohlbehalten wieder in Engelbostel angekommen.

 

Tagesradtour nach Schwarmstedt

Bei nicht sehr schönem Wetter haben sich am Samstag, dem 14.07. 9 fröhliche Radler beim Sportplatzgelände des MTV Engelbostel-Schulenburg eingefunden um die angekündigte Radtour durch zu ziehen. Pünktlich um 09:30 Uhr wurde bei anfänglichem Regen und übergestreiftem Regenumhang die Tour gestartet. Der Weg führte uns erst durch den Kananoher Forst. Die nächsten Ziele die angestrebt wurden waren Resse (hier entledigten wir uns der Regenumhänge), Negenborn und Abbensen. Ab hier ging es dann durch Wald und Flur immer weiter in nördlicher Richtung. Hinter Vesbeck verließen wir die Landstr. 193 an demWegweiser "Blankes Flat". Es ist ein absolutes Muss, hier dem Wegweiser zu folgen. Man fährt schon bald durch einen herrlichen Mischwald, in dem es fantastisch duftet. Wenn man sich an den roten Naturschutzschildern orientiert und sich um den Schlagbaum schlängelt, öffnet sich der schattige Weg auf eine Lichtung. Hier ist das blanke Flat, ein Ort der Stille, den man mit allen Sinnen wahrnimmt. Es ist eine große Heidefläche mit schönen Solitärbäumen und einem Seerosenteich. Nachdem wir unsere hier eingelegte Pause beendet hatten, ging es dann über Warmeloh, Esperke und Grindau nach Schwarmstedt um zu unserem eigentlichen Ziel, dem Antiquitätencafé zu gelangen. Während wir uns an Suppe oder Kaffee und Kuchen labten, hat es sich draußen ausgeregnet. Für den Rückweg haben wir uns den Leine-Radweg ausgesucht. Die ersten 10 KM allerdings wieder mit Nieselregen und Regenkleidung, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Bald sahen wir auch die Sonne wieder. Die durch den Regen aufgeweichten Feldwege machten die Radelei doch etwas beschwerlicher. In Mandelsloh verließen wir dann den Leine-Radweg und fuhren gerade-wegs über Helstorf, Abbensen, Negenborn und Resse nach Engelbostel. Nach knapp 75 KM erreichten wir dann um 18:30 Uhr unbeschadet die heimatlichen Gefilde.

 

Tagesradtour nach Engensen
Bei verhältnismäßig schönem Wetter haben sich am Sonntag, dem 17.06. 14 fröhliche Radler beim Sportplatzgelände des MTV Engelbostel-Schulenburg eingefunden um die angekündigte Radtour durch zu ziehen. Pünktlich um 10:00 Uhr wurde bei anfänglichem Gegenwind die Tour gestartet. Es ging durch den Langenhagener Stadtpark, vorbei an der Rückseite der neuen Bult sowie dem Wietzesee. Die nächsten Ziele die angestrebt wurden waren Isernhagen, Großburgwedel sowie Thönse. In diesem Ort wurde eine größere Pause eingelegt, da hier die Besichtigung eines Rinderzuchtbetriebes (Tag des offenen Hofes) eingeplant war. Sehr interessant war doch schon der elektronische Melkroboter (die Kühe gehen selbstständig zur Melkanlage und kommen mit keinem Menschen in Berührung) sowie die Biogasanlage. Anschließend ging es zu unserem eigentlichen Ziel, zum Kaffee trinken nach Engensen. Gut gestärkt (die Tortenstücken waren nicht gerade die Kleinsten) traten wir dann den Rückweg an. Auch hier, wie schon bei der Hinfahrt, wurden Nebenstraßen sowie Feld- und Waldwege genutzt, d.h. Hauptstraßen weitestgehend gemieden. Die Route führte uns südlich von Wettmar und dem Würmsee zur Wietzesiedlung. Vorbei am Waldkater und der Golfanlage bei Hainhaus erreichten wir dann gegen 18:30 Uhr Engelbostel. und haben festgestellt, dass der Wettergott es doch mit uns gut gemeint und keinen Regen geschickt hat. Ebenso waren die 68 KM auch nicht so anstrengend, da der Wind nachgelassen hatte. Wir möchten uns nochmals bei unserer Sportfreundin Gerda Wirbeleit für diese schöne Radtour bedanken.

 

Rühler Schweiz

Die Wandergruppe des MTV Engelbostel-Schulenburg hat sich wieder einmal aufgerafft. Bei schönem Sommerwetter ging es mit dem voll besetzten Vereinsbus (9 Personen) an die Weser. Über Hameln und Bodenwerder führte uns der Weg nach Rühle am Fuße des Voglers. Vom Waldparkplatz aus starteten wir zu einem ca. 15 KM langen Rundwanderweg (Rühle - Ebersnacken - Rühle) durch wunderschönen Laub- und Mischwald. Einige Anstiege, die nötig waren um zum Aussichtsturm auf dem Ebersnacken zu gelangen, hatten es doch in sich. Hier und da wurde erwähnt, dass es im Harz auch nicht steiler sei. Die Fernsicht vom Aussichtsturm war leider etwas diesig, so dass die entfern-teren Bergzüge wie Ith und Hils nur verschwommen zu sehen waren. Dafür war die Sicht in die Rühler Schweiz (leider ohne Kirschblüte, denn die war schon vorüber) und das Wesertal umso schöner.Bevor der Heimweg angetreten wurde haben wir an der Weserpromenade in Bodenwerder bei Eis, Eiskaffee oder anderen Getränken diese schöne Wanderung noch einmal Revue passieren lassen. An unseren Wanderfreund Wolfgang Weber, nochmals vielen Dank für diese schöne Tour.

 

 

 

Wanderung nördliches Harzrandgebiet

Am 18. April nahmen sich 21 Wandertouristen des MTV Engelbostel-Schulenburg eine weitere Teilstrecke des Klosterwanderweges vor, und zwar vom Eckertal bei Stapelburg nach Vienenburg. Nach der Anreise über Bad Harzburg ging es zunächst am Ortsrand des Schimmerwaldes, vorbei am ehemaligen Altfelder Krug und über die vormalige innerdeutsche Grenze, nach Abbenrode. Das Gelände des dortigen Sportvereins kam uns zur Rast gerade recht. Die Strecke verläuft dann rechts und links der Ecker wechselnd durch die Lochtumer Feldmark nach Wiedelah. Die dortige Wasserburg –errichtet 1291 bis 1297- wurde um 1600 von der brandenbur-gischen Adelsfamilie von Quitzow zu einem Renaissanceschloss ausgebaut. Weiter dann am Fuße des Harlyberges an Oker und Radau entlang zum Bahn- hofscafe´ Vienenburg, wo uns wie schon im vergangenen Oktober Herr E. Kulp mit Kaffee und Kuchen bewirtete. Vom Rathaus Vienenburg ging es per Bus nach Bad Harzburg. Dabei zeigte sich der in Hochlagen verschneite Brocken noch einmal. Wieder einmal wurde ein bisher für uns kaum bekanntes Gebiet im nördlichen Harzvorland erwandert und wir hoffen, dass uns später auch der abschließende Teil des Klosterwanderweges über Ilsenburg zum Kloster Drübeck neue Wanderfreuden beschert

 

Wanderbilder